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Opinion Blog / Guest Columnist
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Meinung

Auch wenn sich viele Länder gegen Israel wenden, segnet der jüdische Staat weiterhin die Nationen

 
Die israelische Hilfsdelegation begutachtet im Rahmen der Rettungs- und Wiederaufbaumaßnahmen die Erdbebenschäden in Venezuela (Foto: IDF)

Weltweit werden Vorwürfe gegen Israel laut, doch vor Ort setzt Israel seine Bemühungen fort, ein Segen für die Nationen zu sein.

In jüngster Zeit haben Erdbeben Länder auf der ganzen Welt heimgesucht. Zu den kürzlich betroffenen Ländern zählen Venezuela, Kolumbien, Spanien und Indonesien.

Wenn eine Katastrophe eintritt, steht Israel bereit, um auf die damit verbundenen schwierigen Herausforderungen zu reagieren. ALL ISRAEL NEWS hat kürzlich über mehrere Beispiele berichtet, in denen Israel Nationen in ihrer Not Hilfe geleistet hat.

Eine israelische Delegation aus 80 Rettungs- und Katastrophenschutzexperten landete in Cali, Kolumbien, um die lokalen Behörden bei den Aufräumarbeiten nach einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 7,4 zu unterstützen, das den Westen des Landes erschüttert hatte.

Israel bereitete zudem die Entsendung von Hilfsdelegationen nach Venezuela vor, nachdem dort verheerende Erdbeben stattgefunden hatten.

Obwohl Venezuela die diplomatischen Beziehungen zu Israel im Jahr 2009 abgebrochen hatte, erklärte das israelische Außenministerium, man prüfe „die Möglichkeiten, dem venezolanischen Volk Hilfe zu leisten“. Trotz fehlender diplomatischer Beziehungen wurde ein israelisches Team nach Venezuela entsandt.

Auch israelische Technologie unterstützt internationale Rettungsmaßnahmen: So unterstützte israelische Drohnentechnologie mexikanische Rettungsteams nach den Erdbeben in Venezuela.

In den schwächsten Momenten einer Nation sind Israelis zur Stelle und setzen dabei manchmal sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel, um bei Rettungsaktionen zu helfen.

Inmitten von Verwirrung, Schmerz, Sorge und Schock sieht man Israelis, die unermüdlich daran arbeiten, Leben zu retten und Menschen zu befreien, die unter den Trümmern verschüttet sind.

Israel ist es gewohnt, auf solche Katastrophen zu reagieren. Israelische Teams haben nach zahlreichen Erdbeben auf der ganzen Welt Hilfe geleistet und dabei die Fähigkeit entwickelt, schnell zu mobilisieren und Rettungskräfte vor Ort zu bringen, wenn sie am dringendsten gebraucht werden.

Diese Erdbeben erinnern mich auch an die Wahrheit der Bibel und daran, was Yeshua (Jesus) über Erdbeben und die Endzeit gesagt hat.

In Matthäus 24,7–8 sagt Yeshua:

„Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.“

Lukas spricht von „großen Erdbeben“, während Markus solche Ereignisse ebenfalls als den Anfang der Wehen beschreibt.

Yeshua kommt bald. Die Zeichen sind da.

Auch Israel selbst muss auf ein schweres Erdbeben vorbereitet sein. Wir wissen, dass die Region im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht wurde, darunter das verheerende Erdbeben von 1927. Das bedeutet, dass Israel auch in Zukunft auf ein weiteres schweres Erdbeben vorbereitet sein muss.

Angesichts des weltweit zunehmenden Antisemitismus frage ich mich manchmal: Wenn ein solch verheerendes Erdbeben Israel treffen würde, wie viele Nationen würden Israel in seiner Not zu Hilfe eilen?

Nach Angaben des israelischen Heimatfrontkommandos ereignete sich 1995 im Golf von Eilat ein Erdbeben der Stärke 7,2.

Erdbeben spielen auch in den biblischen Prophezeiungen eine herausragende Rolle.

Wenn Yeshua wiederkommt, beschreibt Sacharja, wie sich der Ölberg in zwei Teile spaltet. Die biblischen Prophezeiungen sprechen auch von lebensspendendem Wasser, das von Jerusalem zum Toten Meer fließt und dessen Gewässer wiederbelebt.

Und natürlich ereignete sich ein Erdbeben, als Yeshua am Kreuz für unsere Sünden und die Sünden der Welt starb. Drei Tage später folgte das Wunder der Auferstehung, bei dem das Matthäusevangelium erneut von einem großen Erdbeben berichtet.

Wenn wir also einen Blick auf die Welt werfen und die Worte Jesu beherzigen, sehen wir meiner Meinung nach Zeichen, die auf das Ende der Zeit hindeuten.

Und inmitten der Katastrophen, des Leids und der Unsicherheit ist Israel weiterhin präsent – es reicht anderen die Hand, rettet Leben und ist ein Segen für die Völker.