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Katar investierte 65 Millionen Dollar, um seinen Einfluss an US-Schulen und Universitäten auszuweiten – Bericht

 
Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani (Foto: Shutterstock)

Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hat der Staat Katar über einen Zeitraum von 17 Jahren mehr als 65 Millionen Dollar investiert, um seinen Einfluss auf das US-Bildungswesen auszubauen.

Der vom Institute for the Study of Global Antisemitism and Policy (ISGAP) veröffentlichte Bericht behauptet, dass die Mittel Partnerschaften mit Universitäten, Bildungsnetzwerken und Lehrerausbildungsprogrammen in den USA und im Ausland unterstützt hätten. Der Bericht behauptet ferner, dass einige der Initiativen über die Förderung des Arabischunterrichts hinausgingen und darauf abzielten, Bildungsinhalte und Narrative in Bezug auf Israel und den Nahen Osten im weiteren Sinne zu beeinflussen.

Katar unterhält enge Beziehungen zur islamistischen Terrororganisation Hamas und zum weiteren Netzwerk der Muslimbruderschaft.

Der Bericht hat einige Beamte in Washington dazu veranlasst, eine Überprüfung auf Bundesebene hinsichtlich der Auswirkungen ausländischer Finanzmittel auf das US-Bildungssystem zu fordern.

ISGAP-CEO Charles Asher Small sagte, Katars Investitionen seien keine „Reihe isolierter Bildungsprogramme“, sondern spiegelten einen Teil umfassenderer ausländischer Bemühungen wider, das US-Bildungssystem zu beeinflussen.

US-Präsident Donald Trump sprach kürzlich mit dem katarischen Emir Tamim bin Hamad Al Thani und anderen Führern aus dem Nahen Osten über die Zukunft der Region.

Berichten zufolge sagte Trump, er glaube, dass die Länder der Region letztendlich dem Abraham-Abkommen beitreten sollten, den 2020 unterzeichneten Normalisierungsabkommen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan. Katar hat angedeutet, dass es derzeit den Beziehungen zu Israel keine Priorität einräumt.

Der Bericht erscheint inmitten einer breiteren Debatte in den Vereinigten Staaten über ausländische Finanzmittel und Einflussnahme an Hochschulen.

Ein Bericht des Network Contagion Research Institute vom November 2023 argumentierte, dass nicht offengelegte Spenden ausländischer Regierungen, insbesondere aus dem Nahen Osten, mit zunehmendem Antisemitismus an einigen Universitätscampus nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober und dem darauffolgenden Krieg im Gazastreifen zusammenfielen.

Katar steht zudem seit Jahren wegen seiner Beziehungen zur Hamas in der Kritik. Doha wiederum erklärt, seine Kontakte zu der Gruppe seien mit westlichen Regierungen abgestimmt gewesen und hätten vor allem Vermittlungsbemühungen in regionalen Konflikten gedient.

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Die Mitarbeiter von All Israel News sind ein Team von Journalisten in Israel.

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