Iranischer Raketenbeschuss trifft Zentralisrael, älteres Ehepaar in Ramat Gan getötet
Ein Mann und eine Frau in ihren 70ern wurden in der Nacht zum Mittwoch bei einem Raketenbeschuss aus dem Iran auf Zentralisrael getötet. Die beiden waren ein Ehepaar aus Ramat Gan. Sie wurden durch Splitter schwer verletzt und später für tot erklärt.
Der Bürgermeister von Ramat Gan, Carmel Shama-Hacohen, berichtete Kan News vom Ort des Geschehens: „Dies ist ein schrecklicher Anblick. Wir haben zwei Einwohner durch den Einschlag eines Streumunition-Sprengkopfes aus dem Iran verloren. Sie hatten einen Schutzraum in ihrem Haus, aber leider gelang es ihnen aus noch ungeklärten Gründen nicht, diesen zu erreichen.“
Die Rettungssanitäterin Inbar Green und der Sanitäter Naftali Halberstadt von Magen David Adom, die am Ort des Geschehens in Ramat Gan eintrafen, sagten: „Wir sahen Rauch aus einem Gebäude aufsteigen, das stark zerstört war und in dem Glasscherben lagen. In den Trümmern fanden wir zwei Opfer, die bewusstlos waren, keinen Puls hatten und nicht atmeten, mit schweren Verletzungen am Körper. Wir führten medizinische Untersuchungen durch, aber sie zeigten keine Lebenszeichen, und wir hatten keine andere Wahl, als sie am Tatort für tot zu erklären.“
דיווחים על מספר זירות נפילה במרכז הארץ לאחר השיגורים מאיראן@hadasgrinberg pic.twitter.com/Dob455et5K
— כאן חדשות (@kann_news) March 17, 2026
In Bnei Brak wurde ein Mann in den Zwanzigern durch Splitter an der Hand leicht verletzt. Ein Splitter fiel in die Innenstadt und verursachte laut Angaben der Stadtverwaltung eine Verletzung. Zwei weitere Splitter landeten im Geschäftsviertel – einer auf einer Baustelle und ein anderer verursachte geringfügige Schäden an einem Gebäude. Ein weiterer Splitter fiel auf einen Parkplatz – es wurden keine Verletzten gemeldet, aber Fahrzeuge wurden beschädigt.
An einem anderen Ort in Petah Tikva brach in einem Gebäude ein Feuer aus. Der Bahnhof Savidor in Tel Aviv wurde durch Splitter beschädigt.
Die Zahl der in dem Konflikt getöteten Zivilisten in Israel ist auf 15 gestiegen.
Hadas Grinberg ist Korrespondentin für Kan 11 News.