TERRORANSCHLAG Drei Terroristen bei Angriff in der Nähe von Jerusalem eliminiert; die Polizei sagt, dass eine weitaus größere Katastrophe verhindert wurde
Terrorzelle aus Hebron plante einen groß angelegten Angriff
Drei Terroristen, die am Donnerstagmorgen sechs Israelis angriffen und verletzten, planten laut einer Erklärung der Israelischen Polizei die Durchführung eines umfassenderen Angriffs.
Das Magen David Adom (der nationale Rettungdienst und zentrale Blutspendedienst) behandelte sechs israelische Bürger mit Schusswunden – einer von ihnen befand sich in kritischem Zustand, zwei in mäßigem Zustand und drei in gutem Zustand. Sie wurden in Krankenhäuser in Jerusalem evakuiert.
Zusätzlich wurden drei Personen wegen Angstzuständen behandelt.
Der Polizeitbezirkskommandant, Doron Turgeman, erklärte, dass die Terroristen erst am "Tunnel-Checkpoint" in der Nähe von Jerusalem zu schießen begannen, nachdem sie für eine Inspektion gestoppt wurden.
"Wenn sie nicht gestoppt worden wären, wären sie wahrscheinlich in Jerusalem angekommen", fügte er hinzu.
Die Terroristen waren mit zwei Handfeuerwaffen und zwei M-16-Gewehren ausgestattet.
Nach dem Vorfall fanden die Sicherheitskräfte zusätzliche Munition, darunter mindestens 20 Magazine mit Hunderten von Kugeln, zwei Äxte, einen Hammer und Kleidung, die IDF-Uniformen ähnelte, im Fahrzeug der Terroristen.
Die Terroristen stammten aus Hebron und fuhren mit gefälschtem israelischen Kennzeichen auf der Autobahn 60 nach Norden, bis sie am Kontrollpunkt südlich von Jerusalem gestoppt wurden.
Hebron ist eine bekannte Hochburg der Hamas-Terrororganisation im Westjordanland, was darauf hindeutet, dass die Terroristen von der Terrorgruppe geschickt wurden.
Die Hamas hat offiziell keine Verantwortung für den Angriff übernommen.
Polizeichef Kobi Shabtai sagte am Ort des Angriffs, dass die Terroristen beabsichtigten, ein Massaker zu verüben, und Nahrung für einen längeren Aufenthalt in Israel mitbrachten.
"Wir sind mit Kontrollpunkten und Inspektionen im Einsatz, in Zusammenarbeit mit allen Sicherheitskräften", bekräftigte Shabtai.
"Wir stellen sicher, dass wir unsere Präsenz überall verstärken und weiterhin bewaffnete Einsatzkräfte zum Schutz der Gemeinden ausbilden."
Seit Beginn des Krieges wurden etwa 1.750 gesuchte Personen in Judäa und Samaria, international als Westjordanland bekannt, festgenommen.
Ungefähr 1.000 der festgenommenen Verdächtigen stehen in Verbindung mit der Terrororganisation Hamas.
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